Entfeuchten-Trocknung

Entfeuchten und Trocknung


Entfeuchtung-Trocknung

Luftfeuchtigkeit muss sein. Zu trockene Räume sind nicht die Lösung. Experten empfehlen für Wohnräume einen konstanten Feuchtigkeitswert von 50 – 60% r.F. und für unbewohnte Nutzräume (z.B. Keller) einen Wert von unter 65% r.F. Denn schon bei kurzzeitigen Werten von über 70% r.F. kann es zu Negativeffekten wie Schimmel, Muffgeruch, Bakterien und zur Zersetzung des Mauerwerks kommen!

Im schlimmsten Fall dringt die Feuchtigkeit so tief in das Mauerwerk ein, dass die komplette Bausubstanz des Hauses gefährdet ist oder Schimmel entsteht.
Siehe auch: wikipedia.Luftfeuchtigkeit

Trocknung durch Kondensationstrocknung

Die Kondensationstrocknung ist die am häufigsten verwendete Variante der Trocknung und universell einsetzbar.
Anwendungsbereiche:
Bautrocknung, Kellerräume, Wohnung, Wasserschadentrocknung, Schwimmbadentfeuchtung, Lager, Klimaräume, Labor, Holztrocknung, Ausstellungsräume, Wasserwerke, Pumpenstationen, Wintergarten, Garagen, usw.

Funktionsweise

Die Kondensationstrocknung ist ein Luftentfeuchtungsverfahren, das häufig im industriellen und privaten Bereich angewandt wird. Bei diesem Verfahren, das zum Beispiel im klassischen Bautrockner zum Einsatz kommt, wird Luft mit einer als für den jeweiligen Verwendungszweck zu hoch empfundenen Feuchte abgekühlt.

Es wird dabei der Effekt der Tauwasserbildung an kalten Oberflächen genutzt. Feuchte Luft wird mittels Ventilatoren im Inneren des Gerätes über Kühlrippen/-lamellen geführt, deren Temperatur unter dem Taupunkt der Luft liegt. Hierdurch bildet sich Kondenswasser, welches sich in einem separaten Behälter sammelt. Die abgekühlte und entfeuchtete Luft wird anschließend erwärmt und als Trockenluft abgegeben. Im privaten Bereich ist die häufigste Anwendung dieses Prinzips im Wäschetrockner zu finden.

Einsatzbereich

Der Einsatzbereich von Kondensationstrocknern ist abhängig von der Temperatur und Feuchte des Arbeitsbereiches:

  • Temperatur: ca. 5 °C bis 30 °C
  • Feuchte: ca. 40 % bis 99 % relative Feuchte
Vorteile
  • Keine große Gefahr für sonstige Bausubstanz, da die Luftfeuchtigkeit kontinuierlich und nicht schlagartig gesenkt wird.
  • Ohne großen technischen Aufwand durchführbar
  • Hohe Effizienz bei relativ geringem Energieverbrauch. Die latent vorhandene Energie der Luftfeuchtigkeit wird in Wärmeenergie umgewandelt (die Luft wird somit erwärmt).
  • Es wird kein Fenster oder Ähnliches zur Abführung der feuchten Luft benötigt. Das Kondensat kann über einen Schlauch oder in einen Behälter abgeleitet werden.
  • Geräte mit Abtauautomatik schalten bei Erreichen des Füllstandes automatisch ab.
  • Vergleichsweise günstige Anschaffungskosten im Gegensatz zu Adsorptionstrocknern
Nachteile
  • Eingeschränkter Einsatzbereich (temperatur- und feuchtigkeitsabhängig)
  • Bei Temperaturen unter +6 °C ist der Einsatz nicht mehr ökonomisch, da nur eine geringe Kondensfeuchtigkeitsmenge abgeführt werden kann. Bei Temperaturen über +33 °C muss mit Überhitzen des Kompressors gerechnet werden.

Seite „Kondensationstrocknung“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19. November 2016, 07:48 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kondensationstrocknung&oldid=159830964 (Abgerufen: 2. November 2017, 11:40 UTC)

Die Luftfeuchtigkeit messen und mit Luftentfeuchtern regulieren. Behalten Sie die Luftfeuchtigkeit im Auge und regulieren Sie sie mit einem Luftentfeuchter.
Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Luftentfeuchter